Kit Armstrong | Klavier, Komponist

1992 in Los Angeles geboren, begann Kit Armstrong bereits fünfjährig mit dem Komponieren und erhielt kurz darauf seinen ersten Klavierunterricht.
Heute konzertiert er in den renommiertesten Konzertsälen der Welt: dem Musikverein Wien, dem Concertgebouw Amsterdam, der Royal Festival Hall London, der Philharmonie Berlin, der Laeiszhalle Hamburg und der NHK Hall Tokio. Dabei arbeitet er mit bedeutenden Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Manfred Honeck, Kent Nagano, Jonathan Nott, Esa-Pekka Salonen und Robin Ticciati zusammen.

In der Saison 2016/17 sind gleich mehrere Höhepunkte zu finden: Neben Konzerten mit der Academy of St Martin in the Fields in der Kölner Philharmonie sowie dem Palais des Beaux-Arts Brüssel, ist das Debüt bei der Sächsische Staatskapelle Dresden im November 2016 unter Christian Thielemann mit zwei Konzerten in der Suntory Hall Tokio sowie das Debüt mit den Wiener Philharmonikern unter Herbert Blomstedt zu nennen. Ein weiterer Markstein bildet auch das Solorezital in der Reihe „Lucerne Festival am Piano“. Im April 2017 kehrt Kit Armstrong bereits wieder zu der Sächsische Staatskapelle Dresden mit zwei Konzerten in der Semperoper unter Omer Meir Wellber zurück.

Kit Armstrongs Solodebüt-CD erschien im September 2013 bei Sony Classical. Mit der Zusammenstellung der Werke von Bach, Ligeti und Armstrong ist es ihm gelungen, die originelle Dramaturgie seiner Programme zu unterstreichen. Dabei erweist sich seine Interpretation ausgewählter Choral-Präludien von J. S. Bach als echter Coup. Für das kulturradio (rbb) ist es „eine der ganz wenigen CDs, auf die die Welt gewartet hat“, NDR Kultur bescheinigt Kit Armstrong „ein Debütalbum voller Emotionen“.
Auf seinem zweiten Solo-Album „Symphonic Scenes“ (Sony Classical) spielt Kit Armstrong Klavierwerke von Franz Liszt, die ursprünglich für Orchester komponiert.

Als passionierter Kammermusiker tritt Kit Armstrong regelmäßig im Trio mit dem Geiger Andrej Bielow und dem Cellisten Adrian Brendel auf. In jüngster Zeit hat er auch die Zusammenarbeit mit Sängern für sich entdeckt.

Mit seinen Kompositionen hat sich der vielseitige Künstler bereits einen Namen gemacht. Sechs Mal wurde er von der ASCAP Foundation in New York mit dem Morton Gould Young Composers Award ausgezeichnet, darunter den angesehenen Charlotte V. Bergen-Preis für „Struwwelpeter: Charakterstücke für Viola und Klavier“. Kompositionsaufträge erhielt er u.a. vom Gewandhaus zu Leipzig und dem Musikkollegium Winterthur. Der Verein Frankfurter Bachkonzerte bestellte ein Klarinettenkonzert, das Paul Meyer in der Alten Oper Frankfurt mit dem Zürcher Kammerorchester uraufführte. Sein Klaviertrio “Stop laughing, we’re rehearsing!” wurde vom Label GENUIN auf CD aufgenommen. Die Kompositionen von Kit Armstrong werden bei Edition Peters verlegt.

2010 erhielt er den Leonard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Kit Armstrong ist WEMAG-Solistenpreisträger der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern 2014.

Im Alter von 13 Jahren lernte er Alfred Brendel kennen, der ihn seither als Lehrer und Mentor stark geprägt hat und ihm ein „Verständnis der großen Klavierliteratur als eine Einheit von Gefühl und Verstand, Frische und Verfeinerung“ attestiert. Die einzigartige Beziehung zwischen Armstrong und Brendel wurde in dem Film des britischen Regisseurs Mark Kidel “Set the Piano Stool on Fire” festgehalten.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Homepage kitarmstrong.com.

2016|2017: Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit june Artists Management.