Paul Lewis | Klavier

"There are many prized recordings of the Beethoven sonatas from past masters and current artists. But if I had to recommend a single complete set, I would suggest Mr. Lewis’s distinguished recordings."  Anthony Tommasini, New York Times

"One of the most highly prized recording marathons of recent years....  An unmissable benchmark."  Gramophone

Paul Lewis zählt zu den herausragenden Pianisten seiner Generation. Er tritt regelmäßig mit den weltweit führenden Orchestern auf, darunter das Boston Symphony Orchestra, das Chicago Symphony Orchestra, das London Symphony Orchestra, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das NHK Symphony Orchestra, New York Philharmonic, L.A. Philharmonic, das Royal Concertgebouw Orchestra, das Tonhalle-Orchester Zürich, das Gewandhausorchester Leipzig, das Philharmonia Orchestra und das Mahler Chamber Orchestra. Er arbeitete mit Dirigenten wie Sir Colin Davis, Stéphane Denève, Christoph von Dohnányi, Bernard Haitink, Pablo Heras-Casado, Daniel Harding, Manfred Honeck, Marek Janowski, Paavo Järvi, Sir Charles Mackerras, Andris Nelsons, Wolfgang Sawallisch und Robin Ticciati zusammen. Regelmäßig gastiert er bei renommierten Festivals wie dem Lucerne Festival, dem Mostly Mozart Festival New York, dem Tanglewood-Festival, der Schubertiade, den Salzburger Festspielen, dem Edinburgh Festival, dem Festival de la Roque-d'Anthéron, dem Rheingau Musik Festival, dem Klavier-Festival Ruhr und bei den Londoner BBC Proms, wo er 2010 als erster Pianist alle fünf Beethoven-Klavierkonzerte in einer Proms-Saison aufführen durfte.

Recitals führen Paul Lewis in Konzertsäle wie die Royal Festival Hall in London, die Alice Tully Hall und die Carnegie Hall in New York, die Orchestra Hall in Chicago, den Musikverein und das Konzerthaus Wien, das Théâtre des Champs-Élysées in Paris, das Concertgebouw Amsterdam, die Philharmonie und das Konzerthaus Berlin, die Tonhalle Zürich, das KKL Luzern, den Palau de la Música Barcelona, die Oji Hall in Tokyo und Melbournes Recital Centre. Lewis’ Beethoven- und Schubert-Zyklen der letzten Jahre mit Konzerten in mehr als 40 Städten weltweit begeisterten Publikum und Presse gleichermaßen.

Zu seinen vielfach ausgezeichneten Veröffentlichungen beim Label Harmonia Mundi gehören die Gesamtaufnahme der Klaviersonaten Beethovens, die Diabelli-Variationen, Liszts h-Moll-Sonate und weitere Spätwerke sowie alle großen Klavierwerke Schuberts aus dessen letzten sechs Lebensjahren, darunter die drei Liederzyklen, die Paul Lewis mit Mark Padmore aufnahm. 2015 erschien sein neues Solo-Album mit Werken von Mussorgsky und Schumann. In Planung ist eine Aufnahme von Brahms’ d-Moll-Klavierkonzert mit dem Swedish Radio Symphony Orchestra und Daniel Harding. 

Paul Lewis erhielt zahlreiche Preise, darunter den Royal Philharmonic Society’s „Instrumentalist of the Year“, zwei Edison Awards, drei Gramophone Awards, den Diapason d’Or de l’Année, den Preis der Deutschen Schallplattenkritik, den Premio Internazionale Accademia Musicale Chigiana sowie den South Bank Show Classical Music Award. Die Universität Southampton verlieh ihm 2009 die Ehrendoktorwürde. 

Paul Lewis studierte bei Joan Havill an der Guildhall School of Music and Drama, bevor er weiter privat von Alfred Brendel ausgebildet wurde. Gemeinsam mit seiner Frau, der norwegischen Cellistin Bjørg Lewis, ist er der künstlerische Leiter des Midsummer Music Festivals, einem jährlich stattfindenden Kammermusikfestival im englischen Buckinghamshire.

2015|2016: Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit june Artists Management.