Ray Chen | Violine

Ray Chen, Gewinner des Concours Reine Elisabeth (2009) und des Yehudi Menuhin Wettbewerbs (2008) zählt zu den herausragenden jungen Geigern unserer Zeit. Sein Debüt-Album „Virtuoso“ erschien 2011 weltweit bei Sony International und gewann den renommierten ECHO Klassik Award. Nach dem Erfolg dieses Albums wurde Ray Chen von den Magazinen „The Strad“ und „Gramophone“ als „the one to watch“ präsentiert. Seine zweite CD (2012) mit den Violinkonzerten von Tschaikowsky und Mendelssohn nahm Ray Chen gemeinsam mit Daniel Harding und dem Swedish Radio Orchestra auf.

Die italienische Tageszeitung Corriere della Sera schrieb: „ Es ist sehr schwierig bei diesen weltberühmten Werken etwas wirklich Neues herauszuarbeiten. Aber Ray Chen spielt sie mit einer solchen Autorität, dass er auf eine Stufe mit Maxim Vengerov steht.“ Maxim Vengerov selbst bezeichnet ihn als „Musiker reinster Prägung mit großartigen Qualitäten wie einem wunderbaren jugendlichen Klang, Vitalität und Leichtigkeit“.

Zu den Konzertsälen, in denen Ray Chen bereits zu hören war, zählen das Kennedy Center in Washington, D.C., die Berliner Philharmonie, das Wiener Konzerthaus, die Laeiszhalle in Hamburg, die Tonhalle Zürich und der Münchner Herkulessaal.

Ray Chen ist auch ein gern gesehener Gast bei namhaften Musikfestivals. Beim Ravinia Festival und dem Schleswig-Holstein Musik Festival erntete er Standing Ovations und seine Konzerte beim Verbier Festival und den Dresdner Musikfestspielen führten zu sofortigen Wiedereinladungen. Er hat bereits mit namhaften Klangkörpern wie dem Philharmonischen Orchester La Scala, dem Spanischen Nationalorchester, den Münchner Philharmonikern, dem Cincinnati Sinfonieorchester und dem Philharmonischen Orchester Seoul Konzerte gegeben.

Zu den Highlights der Konzertsaison 2012/2013 gehört ein Konzert bei der Nobelpreisverleihung mit dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra und Christoph Eschenbach, Debüts in der Carnegie Hall und dem Musikverein Wien, Tourneen mit dem Israel Philharmonic Orchestra sowie dem Gewandhausorchester Leipzig und Rezitale in Paris, Brüssel, Rotterdam, London und Tokyo. 

Ray Chen wurde in Taiwan geboren und wuchs in Australien auf. Bereits im Alter von 15 Jahren wurde er am Curtis Institute of Music angenommen, wo er bei Aaron Rosand studierte. Er spielt die "Lord Newlands" –Stradivari von 1702, eine Leihgabe der Nippon Music Foundation. 

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