ALFRED BRENDEL

VORTRÄGE, LESUNGEN

Über Jahrzehnte war Alfred Brendel ein regelmäßiger Gast der großen internationalen Konzertsäle und Festivals sowie der führenden europäischen und amerikanischen Orchester unter namhaften Dirigenten. Sein letztes Konzert gab Alfred Brendel am 18. Dezember 2008 an der Seite der Wiener Philharmoniker. Seitdem widmet er sich dem Schreiben sowie Lesungen und Vorträgen. Zu den Themen gehören „Licht- und Schattenseiten der Interpretation“ sowie die letzten Klaviersonaten von Beethoven und Schubert, das Mozartspiel und die Persönlichkeit Franz Liszts. Seit 2017 ist der Vortrag „Mein musikalisches Leben“ zu hören. 

Seit vielen Jahren tritt Alfred Brendel auch als Schriftsteller hervor. Seine gesammelten Gedichte sind bei Hanser unter dem Titel „Spiegelbild und schwarzer Spuk“ veröffentlicht sowie von ihm selbst gelesen auch als Hörbuch bei MDG. Bei Hanser erschienen auch Gespräche mit Martin Meyer („Ausgerechnet ich“) sowie „Weltgericht mit Pausen – aus den Tagebüchern von Friedrich Hebbel“ (Auswahl und Nachwort von Alfred Brendel). Gesammelte Essays liegen unter dem Titel „Über Musik“ beim Piper Verlag vor. 2010 erschien bei Hanser das Buch „Nach dem Schlussakkord – Fragen und Antworten“, 2012 "A bis Z eines Pianisten. Ein Lesebuch für Klavierliebende" und zuletzt in 2014 „Wunderglaube und Mißtonleiter. Aufsätze und Vorträge“. Sein neues Buch mit dem Titel „Die Dame aus Arezzo. Sinn, Unsinn und Musik“ erscheint bei Hanser im März 2018.

Sämtliche Philips-Aufnahmen Alfred Brendels wurden jüngst bei Decca in einer großen Kassette wieder zugänglich gemacht. Zwei bisher unveröffentlichte Live-Mitschnitte, das Klavierkonzert von Robert Schumann sowie die Händel-Variationen von Johannes Brahms, werden dieser großen Sammlung in 2018 noch hinzugefügt.


Alfred Brendel wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz von june Artists Management vertreten.

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